Verantwortung verpflichtet.
Bad Kissingen, der Bäderlandkreis. Am südlichen Rand der Rhön gelegen gehören gleich drei bekannte Kurorte zur unterfränkischen Region: die bayerischen Staatsbäder Bad Bocklet, Bad Brückenau und Bad Kissingen.
Ausgangspunkt für die Einführung eines professionellen Facility Managements war das Bestreben des Landkreises, die internen Prozesse zu optimieren und die vorhandenen Ressourcen nachhaltig und schonend zu nutzen. Treibende Kraft ist Landrat Thomas Bold: »Wir haben uns systematisch unsere Workflows angeschaut und überlegt, wo wir Mehrfacharbeit, unverträglich lange Bearbeitungszeiten und Fehlerquellen beseitigen können«, beschreibt der Landrat seine Motivation. Ergebnis war ein 2005 erstellter E-Government-Masterplan, auf dessen Tagesordnung auch die Facility Management-Einführung stand.
»Damit«, so Thomas Bold, »wollten wir die Qualität unserer Leistungen erhöhen und zugleich ökonomisch effizienter wirtschaften.«

- Stehend von links Edgar Hartmann, Gerhard Kauf (Projektleitung), Landrat Thomas Bold. Sitzend von links Jürgen Dobler, Heike Köth, Helmut Neugebauer.
Auf diese Weise profitiert Bad Kissingen doppelt. Einerseits kann die Qualitätssteigerung, um die Kommunen und Landkreise schon aus wettbewerbstechnischen Gründen nicht umhin kommen, langfristig kostenneutral vollzogen werden. Andererseits können durch optimierte Prozesse, etwa im Vertragsmanagement, der Wartung und Instandhaltung oder im Straßenmanagement, unmittelbar Kosten gesenkt werden.
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Verantwortung verpflichtet.
– Best Practice Facility Management
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KEYfacts
Best Practice
Verantwortung verpflichtetLandkreis Bad Kissingen als Beispiel für vorausschauendes und professionelles Facility Management
Die konkreten Facility Management-Ziele in Bad Kissingen
- Erhaltung und Entwicklung der Liegenschaften
- Entwicklung von Qualitätsstandards für interne und externe Dienstleistungen
- verantwortlicher und umweltbewusster Umgang mit den vorhandenen Ressourcen
- effizientes und transparentes Wirtschaften
- Schaffung von Entscheidungsgrundlagen für Investitionen
Im Zuge der Doppik-Einführung kommen folgende Ziele hinzu:
- Grundlage für Budgetierungen
- Basis für Kosten-Leistungs-Rechnung
- höhere Effizienz bei Folgeinventuren
Auswahlkriterien CAFM
- Präsentation des Produktes
- Oberfläche und Handling
- Schnittstellen
- Funktionalitäten
- Flexibilität im Customizing
- browserfähiger Viewer
- Preis-Leistungsverhältnis
KEYfacts rund um CAFM, Facility Management und KeyLogic