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Pressemitteilung

06. Oktober 2004

Frankfurter Frischezentrum gewinnt FM-Anwenderpreis 2004

BFM entwickelt schlüssiges Betreiberkonzept für PPP-Projekt

München, 5. Oktober 2004. »Das Frischezentrum Frankfurt hat unter verschiedenen Gesichtspunkten Modellcharakter für das Facility Management.« Mit diesen Worten begründet Robert Oettl, Juror und Redaktionsbeirat des Magazins und Initiators »Der Facility Manager«, in seiner Laudatio den ersten Platz im FM-Anwenderpreis 2004 für das Frischezentrum Frankfurt. Das Konzept setzt die vielfach geforderte Verzahnung von Planungs-, Bau- und Betriebsprozessen in die Praxis um. Resultat sei ein effizientes und wirtschaftliches Betreibermodell, führte der Juror aus.

Das Frischezentrum wurde als Gemeinschaftsprojekt von rund 120 Händlern und der Stadt Frankfurt realisiert und sei »endlich eine Public Private Partnership, die im Bau und im Betrieb funktioniert«, freut sich Oettl. Politischer Wegbereiter des Projektes ist der Frankfurter Stadtrat Nikolaus Burggraf. Der Wirtschaftsdezernent und Aufsichtsratsvorsitzende der FRIMA GmbH, an der die Händler zu 75 Prozent und die Stadt Franfurt zu 25 Prozent beteiligt sind, nahm die Auszeichnung auf der Expo Real in München gemeinsam mit den beiden Geschäftsführern Herbert Janicke und Jürgen Schröder entgegen. Der Preis bestätige, so Burggraf, »dass wir mit unserem Konzept den richtigen Weg eingeschlagen haben«. Zugleich hob der Wirtschaftsdezernent hervor, dass auch das große Engagement und die Investitionsbereitschaft der Großmarkthändler wesentlich zum Erfolg des neuen Frischezentrums beigetragen haben.

Unterstützt wurde die FRIMA bei der Entwicklung des Facility Management-Konzeptes durch den Eschborner Dienstleister BFM Building + Facility Management GmbH. Die FM-Generalisten waren zudem für die Qualitätskontrolle und die Einführung des CAFM-Systems »KeyLogic« verantwortlich. Durch die konsequente Überprüfung der Planung und Bauausführung gelang es den Eschbornern, Kosten und Zeitverzögerungen durch Nachrüstzeiten zu vermeiden.

Das von BFM entwickelte Betreiberkonzept sieht eine extrem schlanke Verwaltung durch die von der FRIMA zu diesem Zweck gegründete FRIBEG GmbH vor. Die FRIBEG steuert und kontrolliert die Realisierung durch externe Dienstleister. »Auch hier wurden«, erläutert Rainer Thorn, Geschäftsführer der BFM, »neue Modelle entwickelt.« Beispielsweise sei die Wartung und Instandhaltung dem Energiecontractor Techem zugeschlagen worden. »Dadurch konnten unnötige Schnittstellen zu den TGA-Anlagen vermieden werden.«

Das Frischezentrum verfügt über eine Verkaufsfläche von 23.000 Quadratmetern und ein Lager von 16.400 Quadratmetern. Etwa 3.000 Wiederverkäufer aus einem Umkreis von 200 Kilometern versorgen sich bei rund 120 Großhändlern mit frischen Waren. Der jährliche Warenumschlag beläuft sich auf rund 440.000 Tonnen. Dabei rechnet das Frischezentrum mit einem Umsatz von bis zu einer Milliarde Euro jährlich.


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KeyLogic ist eine Software für Facility Management, die sofort nutzbar, intuitiv zu bedienen und unternehmensübergreifend einsetzbar ist. Aus der Praxis entstanden werden reale Prozesse abgebildet und weitgehend automatisiert. Kunden, die KeyLogic einsetzen, sind u.a.: Reuters AG, Mercedes Benz München, Grill Immobilienmanagement, FRIMA Frischezentrum Frankfurt. Hersteller ist BFM Building + Facility Management GmbH, Eschborn: www.bfm-gmbh.de.
 


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